Regelmäßige Gartenpflege.

Frühjahr:

Als erstes sollte man im Frühjahr einen Rundgang durch seinen Garten machen und begutachten wie Stauden, Gräser, Rosen und Gehölze den Winter überstanden haben.

Hat man die Stauden im Herbst noch nicht zurückgeschnitten, ist im März, April die Zeit dafür. Je nach Staude sollte man ca. 5 bis 10 cm als Puffer für noch mögliche Fröste, und als Kälteschutz für den neuen Austrieb stehen lassen.

Bei geringen Niederschlägen im Winter ist es wichtig Rhododendren und andere Immergrüne Pflanzen zu wässern, da diese auch über den Winter durch ihre Blätter Wasser verdunsten.

Wenn der Boden aufgetaut ist, können zu groß gewordene Stauden geteilt werden.

Ab März kann bereits Salat ins Frühbeet gesetzt werden.

Zeit zum Gehölzrückschnitt ist ab > -2°C möglich, bei Temperaturen darunter reißt das Holz auf. Wurzelware kann gepflanzt werden.

Beim Pflanzen von Rosen ist zu beachten, dass die Veredlungsstelle min. 3 cm unter der Erde sitzt, so erspart man sich das Anhäufen mit Erde im Winter.

Der Boden sollte regelmäßig, alle 3-5 Jahre, auf seine Nährstoffversorgung untersuchen, da schlecht ernährte Pflanzen anfälliger für Schaderreger sind.

Buchspflanzen sollten auf einen Befall mit dem Buchsbaumfloh kontrolliert werden.

Als Vorbereitung der Aussaat sollte der Rasen ab Mai gemäht und vertikutiert werden. Wetterabhängig kann mit dem Düngen schon eher begonnen werden.
 
Sommer:

Jetzt ist es Zeit für einjährige Sommerblumen wie Geranie, Petunie und viele andere mehr. Beim Pflanzen ist die Verwendung von Langzeitdünger von Vorteil, damit sind die Blüher bis in den Herbst versorgt.

Im Nutzgarten herrscht im Sommer Erntezeit. Salat und Gemüse sind ausgereift und können in der Küche verarbeitet werden.

Das A und O im Sommer ist reichliches Gießen, nur eine kleine Unaufmerksamkeit trübt die Freude durch hängende Köpfe.

Der Buchsbaumschnitt sollte nach dem ersten und zweiten jeweils neuen Austrieb erfolgen. Das ist im Zeitraum von Ende Mai, Ende August bis Anfang September.

Für das Blumenbeet gilt es nur Verblühtes wegzuschneiden. Damit wird die Nachblüte von Stauden und Rosen gefördert.

Herbst:

In jedem Jahr ist der Herbst die Zeit für Wurzelware. Ob Rosen oder Gehölze, beides kann wurzelnackt gesetzt werden.

Zwiebeln der Frühjahrsblüher wie Tulpen, Narzissen oder Traubenhyazinthen können jetzt gesteckt werden.

Vor dem ersten Frost sollten Rhododendren und Immergrüne gut gewässert werden, damit überstehen sie sehr trockene Winter gut.

Stauden können nun bis auf einen kleinen Puffer von ca. 5-10 cm zurückgeschnitten werden. Aber Achtung: einige herbstblühende Stauden wie der rote Sonnenhut oder die Fetthenne tragen spät schöne Samenstände, die im Winter ein toller Schmuck sind.

Auf das Schneiden der Rosen sollte man im Herbst möglichst verzichten. In unserer Region sind die Winter sehr kalt, die meisten Rosen könnten zurückfrieren.

Vor dem ersten Frost müssen die Dahlien wieder herausgenommen werden. Bis dahin sollte das alte Laub und Grün der Pflanze bereits abgefallen sein. So gedeihen sie im nächsten Jahr besser.

Abgefallenes Laub und Schnittgut müssen vor und im Winter vom Rasen entfernt werden. Fäulnis wird damit vermieden und einer übermäßigen Moosbildung vorgebeugt. Das abgefallene Laub findet als Winterschutz und Dünger in den Beeten Verwendung.

Der Rasen kann im Herbst gekalkt werden. Als Vorbereitung für den Winter ist auch das Kalken der Rosen empfehlenswert.
 
Wir sind Ihr Meisterbetrieb des Garten- und Landschaftsbau's und übernehmen sämtliche Pflegearbeiten inklusive der technischen Funktionalität. Opens internal link in current windowHier erfahren Sie mehr über unsere Leistungen.